Von To-do-Listen zu roten Collagen

19. Mai 2026

Heute bin ich bereits um 8:00 Uhr im Effinger angekommen – eine halbe Stunde früher als sonst. Da ich noch alleine war, konnte ich den Tag äusserst ruhig und gemütlich beginnen und mir einen guten Überblick über meine heutigen Aufgaben verschaffen.

Als Erstes habe ich damit angefangen, meine To-dos für den Tag aufzuschreiben. Anschliessend habe ich mein digitales Board mit allen organisatorischen Themen rund um den Creative Day aufgeräumt und neu sortiert. Danach nahm ich eine kleine Änderung an meiner Website vor.

Im nächsten Schritt habe ich meine Kostenübersicht, die ich ziemlich am Anfang der Planung für den Creative Day erstellt hatte, überarbeitet und eine detaillierte Einkaufsliste mit allen benötigten Materialien erstellt. Um die Preise vergleichen und möglichst Geld sparen zu können, habe ich zwei separate Listen angelegt: eine mit Produkten aus der Migros und eine mit Artikeln aus dem JUMBO.

Nach der 10ni-Pause sammelte ich zunächst Inspirationen und fertigte anschliessend einige Skizzen für Kartendesigns sowie Entwürfe für bemalte Steine an.

Danach begann ich mit einer Collage aus einem alten Coop-Magazin. Ich blätterte das Heft sorgfältig durch und entschied mich dafür, Rot als dominante Farbe der Collage zu verwenden. Anschliessend schnitt ich verschiedene Text- und Bildelemente aus.

So verging der Vormittag erstaunlich schnell, und schon war es Zeit fürs Zmittag. Nach dem Mittagessen arbeitete ich weiter an der Collage, schnitt zusätzliche Elemente aus und probierte erste Anordnungen aus. Als eine ganze A5-Seite gut gefüllt war, klebte ich die einzelnen Papierschnipsel auf.

Während des Gestaltungsprozesses merkte ich, wie viel Freude es mir bereitet, Wörter und Bilder aus ihrem ursprünglichen Kontext herauszulösen und sie in einen neuen, auch etwas sinnlosen Zusammenhang zu setzen. Gerade dieses spielerische Experimentieren machte mir besonders Spass.

Insgesamt hat mir der heutige Tag sehr viel Spass gemacht, weil er äusserst abwechslungsreich war. Ich konnte organisatorische Aufgaben erledigen, kreativ arbeiten und gleichzeitig neue Ideen entwickeln.