Arbeitsbekleidung (YOLU-Merch)

9. September 2026

Ich bin direkt in der ersten Arbeitswoche mit mehreren Projekten gestartet: der Umgestaltung eines Bereiches im Effinger, einer Datenvisualisierung zum Ressourcenverbrauch von KI und dem Erstellen von Arbeitskleidung für das YOLU-Team.

In diesem Blog geht es um mein Projekt zur Herstellung von Arbeitskleidung.

Als Mediamatik-Team sind wir ab und zu bei Events unterwegs. Allerdings tragen wir dort meistens Alltagskleidung. Wenn mehrere Leute unseres Teams auf einer Veranstaltung sind, ist es unter Umständen von Vorteil, wenn man sich gegenseitig gut erkennen kann.

Deshalb habe ich in den letzten Wochen begonnen, T-Shirts für unser Team zu designen.

Alles begann an meinem allerersten Arbeitstag bei YOLU. Die Idee stand im Raum, dass man Arbeitskleidung für Yolu gestalten könnte. Ich dachte, ich könnte das mal angehen und befragte im ersten Schritt die anwesenden Teammitglieder, wie sie sich ein YOLU-Shirt vorstellen würden. Anschliessend sortierte ich all die gesammelten Ideen und machte mich an einen ersten Entwurf. Ein Vorschlag, der dabei besonders häufig genannt wurde, war etwas im Trikot-Stil. Deshalb ging mein erster Entwurf in diese Richtung.

Zusätzlich entstand die Idee, die Shirts direkt im Druckatelier des Effingers selbst zu bedrucken. Also machte ich mich an die Abklärungen: Ist das überhaupt möglich? Welcher Stoff eignet sich dafür am besten? Wie gross und komplex darf das Design überhaupt sein? Es stand auch mal im Raum, unbedruckte Trikots als Basis zu nehmen. Letztlich entschieden wir uns jedoch dagegen. Zum einen benötigt man für den Druck auf Trikotstoff eine andere Druckfarbe, zum anderen sind Trikots eher für den Sommer als für den Winter geeignet. Zudem sind unbedruckte Trikots schwer zu beschaffen und sind nicht für jeden Anlass angemessen. Eine klassische Baumwollvariante erwies sich somit als die deutlich bessere Wahl.

Mir persönlich war es dabei besonders wichtig, auf nachhaltig und fair produzierte Shirts zu setzen und qualitativ hochwertige Kleidung statt Fast Fashion zu nutzen. Bei der Recherche und dem Vergleich verschiedener Anbieter fielen einige rasch weg, da sie ihre Textilien nicht unveredelt, sprich unbedruckt oder unbestickt, anboten. Schliesslich wurde ich beim Anbieter Switcher fündig. Nachdem ich die passenden Shirtgrössen im Team erfragt hatte, überlegte ich mir gründlich, wie viel Reserve an Shirts sinnvoll wäre, und gab die Bestellung auf. Bereits nach zwei Tagen trafen die Textilien ein und verweilten anschliessend erst einmal für zwei Wochen im Lagerraum von YOLU.

Während die Shirts auf ihren Einsatz warteten, nutzte ich die Zeit, um das Design weiter auszuarbeiten und zu verfeinern. Anschliessend habe ich mit Joasch, der für das Siebdrucken im Druckatelier zuständig war, das Design auf Papier ausgedruckt und so zurechtgelegt und in den Dimensionen angepasst, dass ein Sieb für alle Shirtgrössen passt. Dann war der Tag fürs Bedrucken der Shirts gekommen. Der Druckprozess lief nicht ganz so wie geplant und dementsprechend wurden nicht alle T-Shirts perfekt. Glücklicherweise schafften wir es aber, alle 13 Stück an einem einzigen Tag fertigzustellen. Nach den erforderlichen 72 Stunden Trocknungszeit habe ich die Shirts noch gewaschen und aufgehängt. Nun sind sie bereit, vom Team getragen zu werden und warten auf ihren Einsatz.